Kostenloser Steuerrechner · 2026

Erbschaftssteuer-Rechner 2026: Freibeträge und Steuer berechnen.

Wie viel Erbschaftsteuer (umgangssprachlich Erbschaftssteuer) fällt an? Geben Sie den Wert der Erbschaft und Ihr Verwandtschaftsverhältnis ein. Der Rechner zeigt Steuerklasse, Freibeträge, Steuersatz und die Erbschaftsteuer nach aktuellem Recht, inklusive Versorgungsfreibetrag und Zusammenrechnung früherer Schenkungen.

Erbschaftsteuer 2026: Was bleibt übrig?

Wert der Erbschaft, Verwandtschaftsverhältnis, Alter bei Kindern und gegebenenfalls frühere Schenkungen derselben Person in den letzten zehn Jahren eingeben. Der Rechner ermittelt Steuerklasse, Freibeträge, steuerpflichtigen Erwerb und Erbschaftsteuer nach dem geltenden Recht. Kostenlos, ohne Anmeldung.

Steuerlicher Wert nach Abzug von Schulden, ohne Hausrat bis zu den Freigrenzen. Immobilien und Betriebsvermögen werden nach dem Bewertungsgesetz angesetzt.
Für den Versorgungsfreibetrag nach § 17 ErbStG (nur bis 27 Jahre).
Nach § 14 ErbStG werden Erwerbe innerhalb von zehn Jahren zusammengerechnet; der Freibetrag gilt für den Zeitraum nur einmal.
Erbschaftsteuer
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Verbleibt nach Steuer
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Wert der Erbschaft abzüglich der berechneten Steuer.
Steuerklasse und Freibetrag
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Berechnung im Detail
Freibetrag nach § 16 ErbStG
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Versorgungsfreibetrag
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Erbfallkostenpauschale
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Steuerpflichtiger Erwerb (auf volle 100 Euro abgerundet)
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Abgezogene fiktive Steuer auf frühere Schenkungen
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Berechnungsrahmen: Steuerklassen nach § 15 ErbStG, Freibeträge nach § 16 und § 17, Steuersätze mit Härteausgleich nach § 19 ErbStG, Zusammenrechnung vereinfacht nach § 14. Der Versorgungsfreibetrag wird ungekürzt angesetzt; eine Kürzung um erbschaftsteuerfreie Versorgungsbezüge ist nicht modelliert. Steuerbefreiungen (z. B. Familienheim, Hausrat), Verschonung von Betriebsvermögen und die Bewertung einzelner Vermögensgegenstände sind nicht enthalten. Keine Steuerberatung.

Ihre Eingaben werden nur in Ihrem Browser verarbeitet und weder gespeichert noch versendet.

So berechnen Sie die Erbschaftsteuer.

Die Erbschaftsteuer richtet sich nach drei Größen: dem steuerlichen Wert dessen, was Sie erben, Ihrem Verwandtschaftsverhältnis zur verstorbenen Person und damit Ihrer Steuerklasse sowie den Freibeträgen, die Ihnen zustehen. Vom Wert der Erbschaft werden die Nachlassverbindlichkeiten, die Erbfallkostenpauschale von 15.000 Euro, der persönliche Freibetrag und gegebenenfalls der Versorgungsfreibetrag abgezogen. Der Rest ist der steuerpflichtige Erwerb, auf volle 100 Euro abgerundet. Darauf wird der Steuersatz Ihrer Steuerklasse angewendet.

Freibeträge und Steuerklassen 2026.

VerhältnisSteuerklasseFreibetrag
Ehegatte, eingetragener LebenspartnerI500.000 €
Kinder, Stiefkinder, Enkel mit verstorbenem ElternteilI400.000 €
EnkelI200.000 €
Urenkel; Eltern und Großeltern beim ErbfallI100.000 €
Eltern bei Schenkung, Geschwister, Nichten und Neffen, Stiefeltern, Schwiegerkinder, Schwiegereltern, geschiedene EhegattenII20.000 €
Alle übrigen, auch unverheiratete LebensgefährtenIII20.000 €

§§ 15, 16 ErbStG. Die Freibeträge gelten je Erwerber und schenkender bzw. vererbender Person, bezogen auf einen Zeitraum von zehn Jahren.

Zusätzlich erhalten überlebende Ehegatten und eingetragene Lebenspartner einen Versorgungsfreibetrag von 256.000 Euro. Kinder erhalten ihn gestaffelt nach Alter: 52.000 Euro bis 5 Jahre, 41.000 Euro bis 10, 30.700 Euro bis 15, 20.500 Euro bis 20 und 10.300 Euro bis 27 Jahre (§ 17 ErbStG). Der Versorgungsfreibetrag gilt nur im Erbfall, nicht bei Schenkungen.

Steuersätze der Erbschaftsteuer.

Steuerpflichtiger Erwerb bisKlasse IKlasse IIKlasse III
75.000 €7 %15 %30 %
300.000 €11 %20 %30 %
600.000 €15 %25 %30 %
6.000.000 €19 %30 %30 %
13.000.000 €23 %35 %50 %
26.000.000 €27 %40 %50 %
darüber30 %43 %50 %

§ 19 Abs. 1 ErbStG. Der Satz gilt für den gesamten steuerpflichtigen Erwerb; knapp oberhalb einer Stufe begrenzt der Härteausgleich nach § 19 Abs. 3 die Steuer.

Beispiele: Wie viel Erbschaftsteuer fällt an?

FallSteuerpflichtiger ErwerbErbschaftsteuer
Kind (30 Jahre) erbt 800.000 €385.000 €57.750 €
Ehegatte erbt 1.000.000 €229.000 €25.190 €
Nichte erbt 200.000 €165.000 €33.000 €
Lebensgefährte ohne Ehe erbt 200.000 €165.000 €49.500 €

Modellrechnung mit Erbfallkostenpauschale 15.000 €, ohne Vorschenkungen, Steuerbefreiungen und Verschonungsregeln.

Die letzten beiden Fälle zeigen, wie stark die Steuerklasse wirkt: Bei gleichem Erbe von 200.000 Euro zahlt der unverheiratete Lebensgefährte die Hälfte mehr als die Nichte. Ein Kind würde dank 400.000 Euro Freibetrag gar keine Erbschaftsteuer zahlen.

Was die Erbschaftsteuer zusätzlich mindert.

  • Hausrat und bewegliche Gegenstände: In Steuerklasse I bleiben Hausrat bis 41.000 Euro und andere bewegliche Gegenstände bis 12.000 Euro steuerfrei, in den Klassen II und III zusammen 12.000 Euro (§ 13 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG).
  • Familienheim: Das selbst genutzte Familienheim kann für Ehegatten vollständig und für Kinder bis 200 Quadratmeter Wohnfläche steuerfrei vererbt werden, wenn es zehn Jahre selbst bewohnt wird (§ 13 Abs. 1 Nr. 4b und 4c ErbStG).
  • Betriebsvermögen: Unternehmen und gewerbliches Betriebsvermögen können unter die Verschonungsregeln der §§ 13a, 13b ErbStG fallen. Dazu kann auch eine gewerblich betriebene Photovoltaik-Anlage gehören.
  • Schenkungen zu Lebzeiten: Freibeträge stehen alle zehn Jahre neu zur Verfügung. Wer früh überträgt, kann sie mehrfach nutzen; mehr dazu im Schenkungsteuer-Rechner.

Erbe erhalten: Wie legen Sie es an?

Nach der Erbschaft stellt sich die Frage, wie das Vermögen sinnvoll angelegt wird. Unser Ratgeber 200.000 Euro anlegen ordnet die Anlageformen ein. Wer einen Sachwert mit eigenen Erträgen sucht, findet im Photovoltaik Direktinvestment eine eigene Anlageneinheit mit Modulen, Wechselrichter und Batteriespeicher, die als Betriebsvermögen auch bei der späteren Weitergabe eine Rolle spielen kann.

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Häufige Fragen

Wie hoch ist der Freibetrag bei der Erbschaftsteuer?

Ehegatten und eingetragene Lebenspartner haben 500.000 Euro, Kinder 400.000 Euro, Enkel 200.000 Euro (bei verstorbenem Elternteil 400.000 Euro), Eltern im Erbfall und Urenkel 100.000 Euro. Geschwister, Nichten, Neffen und alle übrigen Personen haben 20.000 Euro. Ehegatten und Kinder bis 27 Jahre erhalten zusätzlich einen Versorgungsfreibetrag.

Wie viel Erbschaftsteuer zahlt man auf 500.000 Euro?

Ein Kind zahlt auf 500.000 Euro im Modell 9.350 Euro: 500.000 Euro abzüglich 15.000 Euro Pauschale und 400.000 Euro Freibetrag ergibt 85.000 Euro, darauf 11 Prozent. Ein Ehegatte zahlt dank Freibetrag und Versorgungsfreibetrag nichts. Eine Nichte zahlt auf 465.000 Euro steuerpflichtigen Erwerb 25 Prozent, also 116.250 Euro.

Wer zahlt die Erbschaftsteuer?

Die Steuer schuldet grundsätzlich der Erbe oder Vermächtnisnehmer, jeweils für seinen eigenen Erwerb. Jeder Erbe hat seinen eigenen Freibetrag.

Wird die Erbschaftsteuer auf das ganze Erbe berechnet?

Nein. Berechnet wird sie für jeden Erwerber getrennt, auf den Wert seines Anteils nach Abzug von Schulden, Pauschale und Freibeträgen. Der Steuersatz gilt dann für den gesamten steuerpflichtigen Betrag, nicht stufenweise.

Zählen Schenkungen vor dem Tod zur Erbschaft?

Schenkungen derselben Person innerhalb der letzten zehn Jahre werden mit der Erbschaft zusammengerechnet (§ 14 ErbStG). Der Freibetrag gilt für diesen Zeitraum nur einmal; bereits gezahlte oder fiktive Steuer wird angerechnet.

Ist eine Photovoltaik-Anlage in der Erbschaft begünstigt?

Eine gewerblich betriebene Photovoltaik-Anlage gehört zum Betriebsvermögen. Betriebsvermögen kann unter die Verschonungsregeln der §§ 13a und 13b ErbStG fallen. Ob und in welchem Umfang das im Einzelfall greift, klärt der Steuerberater.

Stand: 28. September 2026 · Green 2 Market. Rechtsgrundlagen: Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz. Die Berechnung ist eine vereinfachte Modellrechnung und ersetzt keine Steuerberatung.